Über mich

Abeln Jagdhütte

Mein Name ist Simon und ich bin Nemophilist. Das klingt jetzt wie die Vorstellung in einer Selbsthilfegruppe, aber keine Sorge, das ist nicht notwendig. Denn Nemophilisten sind einfach Menschen, die den Wald lieben. Damit meine ich den Wald mit seiner Mystik, seiner Einsamkeit, seinem harzigen Geruch nach dem Regen. Den Wald, der Lebensraum ist für so viele Pflanzen und Tiere und in dem wir Menschen nur als Besucher geduldet sind.

Um für diesen Ort möglichst eine Dauerkarte zu lösen, war mein Berufswunsch klar. Wenn ich also im Kindergarten von der Erzieherin gefragt wurde, was ich einmal werden wollte, griff ich zu meinem Holzgewehr und sagte „Förster“. Daran änderte sich auch bis zum Abitur nichts – bis auf das Holzgewehr.

Unbeirrt setzte ich den mir vorgezeichneten Weg fort und schrieb mich nach dem Wehrdienst an der Freiburger Uni für das Studium der Forstwissenschaften ein. Also ab ins beschauliche Breisgau zum Büffeln von Waldbau, Forstgeschichte und Wildbiologie. Mit dem Diplom in der Tasche stellte sich dann die Frage, wo die Reise hingehen soll: Forstverwaltung oder freie Wirtschaft.

Neben der Liebe zum Wald und der Passion zur Jagd besitze ich noch eine weitere Leidenschaft, das Schreiben. Ein Faible, das mir von meinem Vater in die Wiege gelegt wurde. Mit meinen Texten versuche ich, Menschen für den Wald zu begeistern. Weitere Informationen dazu finden Sie auf meiner Website waldpoet.de.

So führte mich meine berufliche Laufbahn in die Pressestelle von Deutschlands größtem Jagdausstatter. Heute verantworte ich dort den Bereich Markenführung und Kooperationen. Das einzige was bei Deutschlands größtem Jagdausstatter fehlt: die frische Waldluft und das freie Jägerleben. Also blieb nur eins: ein eigenes Jagdrevier pachten und jede freie Minute dort verbringen.

Fast immer begleitet mich dort mein Weimaraner Ferdinand, eine treue Seele. Die Autotür noch nicht ganz offen, hat er schon mit scharfem Blick und in den Wind gereckter Nase die Lage abgecheckt. Im Revier freut er sich über jede Aufgabe, bei der er mit anpacken kann. Abends liegt er dann alle viere von sich gestreckt mit auf dem Sofa. Schnaubende Lefzen, zuckende Beine und ein unterdrückt-sopranöses Bellen zeugen von der geistigen Verarbeitung des Erlebten.

Mein Lebensmittelpunkt ist Jagd, Wald und Natur. Eines der wichtigsten Argumente für die Jagd dürfte die nachhaltige Gewinnung eines wertvollen Lebensmittels sein, dem Wildbret. Gerade heute, wo eine gesundheitsbewusste Ernährung großgeschrieben wird, liegt das fettarme und eiweißreiche Wildfleisch voll im Trend. Auf dieser Website möchte ich Ihnen die Möglichkeit geben, frisches Wildbret aus meinem Revier zu beziehen. Denn Wildkauf ist Vertrauenssache.

Ferdinand