Jagdpraxis

„Ich habe Rücken“ war gestern: Pirschpfade anlegen 2.0

Das trockene Laub mit den vielen kleinen Ästchen dazwischen ist die Alarmanlage der Waldbewohner. Alles was kein Vogel ist, kommt nicht unbemerkt näher. Und genau das ist das Problem des Jägers: Er will heimlich zu seinem Hochsitz gelangen oder sich unerkannt zu Flächen schleichen, auf denen er regelmäßig Wild vermutet. Dazu legt er Pirschpfade an. Auf diesen schmalen Wegen wird jede potentielle Lärmquelle entfernt. Klassisch geschieht das mit dem Rechen. Doch das rächt sich, das gibt Rücken. In meinem Video zeige ich dir eine körperschonendere und schnellere Variante, die beim vorliegenden Bewuchs zudem ein herrliches Bärlaucharoma verbreitete.

Am leichtesten tut man sich zu zweit: Einer geht mit dem Freischneider voraus, der andere mit dem Laubgebläse hinterher. Am Schluss bleibt der weiche, humusbedeckte Waldboden. Darauf geht es sich wie auf Samt. Diesen unverhofften Komfort wissen übrigens auch die Wildtiere zu schätzen – schon am nächsten Tag waren entlang meiner Pirschpfade zahlreiche Trittspuren zu entdecken.

Das könnte dich auch interessieren

keine Kommentare

Kommentar schreiben